Musik von und mit Kofi Asamoah

„Mich interessiert, Rhythmen verschiedener Stilarten und Richtungen zu mixen. Auf den traditionellen Trommeln Afrikas erklingen Rhythmen aus Jazz, Rock, Reggae, Funk, Rap und Hiphop, woher auch immer sie stammen“.

Bereits 1984 gründete Kofi Asamoah seine erste Musikgruppe, Bibiba (in Akan: Da kommt was!). Sie bestand aus Berlin-Kreuzberger Rockern und drei afrikanischen Musikern. Den damalig ergreifenden Ereignissen um Nelson Mandelas Freilassung sind die sehr politischen Texte geschuldet. Weitere Bands folgten: 

Africa mma – Die Kinder Afrikas

Fünf Percussion-Musiker aus verschiedenen afrikanischen Ländern (Ghana, Nigeria und Senegal) führten in ihrer Musik die unterschiedlichen Kulturen und Musikelemente dieser vielen Länder zusammen.

So unterschiedlich die Schlaginstrumente (Talking Drum, Balaphone, Djembe, Atumpan, Gomme, Dungdungba, Omele und Schlagzeug), so vielfältig sind auch die Rhythmen und Gesänge der Gruppe. 

In den mehrsprachigen Gesängen (Ga Twi, Ewe, Englisch, Yoruba, Dialo, Wolof, Mandingo, Serere, Kreole, Zulu, Sesotho….) fragten sie unter anderem, wer die sogenannte Erste und wer die Dritte Welt sei und warum. Sie fragten, ob Waffengeschäfte wirklich eine Hilfe sind und sangen: „Bombs are not the way to peace!“.

Africa mma betreute zudem intensiv Schulprojekte gegen Rassismus und begeisterte in Workshops die Teilnehmer mit Musik, politischen Texten und ihren selbst entwickelten Adjiben-Rhythmen.

1992 gewann Africa mma beim 1. Folkherbst in Plauen das Preisträgerkonzert.
1995 belegte die Gruppe beim Musikpreis der Kulturen in Berlin (Werkstatt der Kulturen) den ersten Platz.

Produktionen:

Africa mma: Songs of Freedom (1995)

Adikanfo – Die Ahnen

Die traditionelle Musik- und Tanzgruppe aus Ghana Adikanfo schöpfte aus den unterschiedlichen Wurzeln westafrikanischer Musik- und Tanz-Traditionen. 

Bild von der Band AdikanfoAdikanfo folgte den zahlreichen unterschiedlichen Kulturen in Ghana und präsentiert eine faszinierende Auswahl aus dem reichhaltigen Fundus traditioneller Musikstile und Tänze Westafrikas mit ihren Besonderheiten, Rhythmen und Tänzen wie Adowa, Nwonkro, Kete, Akom, Kpanlogo, Tso ke tso, Fumme fumme, Boboobo, Akatsi, Bambamya etc. 

Die energiegeladene Shows, die mit humorvollen Tanztheater-Episoden und Clowneinlagen überraschten, sorgten für viel Gelächter und Spaß im Publikum. So machte man sich über die weißen Kolonialherren lustig, griff aber auch ernsthafte Themen wie die Gefahr durch die Krankheit Aids auf. Die farbenfrohen, wunderschönen Kostüme vervollständigen das Bild.

AdikanfoAuszug der Auftritte von Adikanfo: TV Gala Show in Linz Austria für das ORF2, “Songs against Aids” (mit Udo Lindenberg, Alfred Biolek, Dirk Bach, Tim Fischer) u.a im BKA Zelt Berlin, African Festival Delft in Holland, African Festival Potsdam, African Festival Aschaffenburg, Sommerfest of German President Berlin, Prag Museum CZECH Rep, Jelena Gora Music Fest Poland, Stadtfest Cottbus, Sommerfest in Greeste, Stadtfest in Osnabrück, Paderborn Stadtfest, Karneval der Kulturen Berlin, Goethe-Forum in München, Mawazine Festival Rabat Morroco, International Festival Luxenburg, Moving Cultures Festival Schwabach, Tff Rudolstadt Ethno Music und Tanz Festival 2003, ZDF Europa -TV- Show “Willkommen Carmen Nebel” in Germany 2004, Spancirfest Varadzin Croatia 2005, Kulturfest Rovijn Croatia 2006, Pan African music Festival (PANAFEST) in Algeria 2009, Krotoszyn Folk Festival Poland 2009, The Museum of Modern Art in Baku – Azerbaijan AFROVISION 2012, Toyota in Frankfurt, Hyundai Motors in Berlin und Leipzig, u.v.m

2002 Adikanfo gewinnt den 5. Musik Touma Preis des Haus der Kulturen 

Produktion: Traditional Music from Ghana (2000)

Link zu Youtube:

ADIKANFO [ Ghana ]- Live @ Krotoszyn Folk Festival 2009

Ketewa – aus Kleinem entsteht Großes

Foto der Band KetewaAus einem Kinderworkshop heraus gründete Mark Kofi Asamoah 1995 die Gruppe Ketewa. Die jüngsten Mitglieder der Band waren damals drei, sechs und sieben Jahre alt. Übersetzt bedeutet Ketewa: aus Kleinen entsteht Großes – und die damals trommelnden Kinder wuchsen zu Großem zusammen – als Teenager Band und zu ihrem eigenen, ganz unverwechselbarem Ketewa-Sound. 

Mit traditionellen Rhythmen aus verschiedenen Ländern Afrikas und modernen improvisierten Stücken schafften die jungen Musiker/innen ihren eigenen mitreißenden Sound. Sie spielten auf Djemben und Kpanlogo (Obrante), afrikanischen Trommeln und anderen Rhythmusinstrumenten. Den Rhythmen gaben sie Namen wie „Halloween“, „Krokodil“ oder „Fifty fifty“. 

Die jungen Musikerinnen und Musiker sind afro-, deutsch – und überhaupt: aus Berlin. Es war diese Mischung, die die Spannung so lange hielt: fünf junge Frauen, drei junge Männer und das Duo Asamoah/Mattes in der Band. 

Die Trommeln von Ketewa füllten Konzertsäle und brachten Menschen auf Strassenfesten zum Tanzen.

Wer Ketewa hört, lässt sich auf die Faszination der lockenden, dumpfen und aufregenden Töne ein, die unter den Händen der Kinder und Jugendlichen entstehen.

Produktionen:Tsch Tsche Kule Cover

Tsch Tsche Kule (2002)

Adepa (2005)